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Als die Karlsburg Kaserne war

Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach

Symbolbild zur Ausstellung "Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach"

Sonderausstellung im Pfinzgaumuseum

14. März bis 25. Oktober 2026 (verlängert)

1894 zog das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach ein und nutzte die Karlsburg, einst Residenz der Markgrafen von Baden-Durlach, als neue Stammgarnison. Die Soldaten mit den dunkelblauen Uniformen prägten fortan das Stadtbild und es fand ein reger Austausch zwischen dem Militär und der Bevölkerung statt. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs blieb die Einheit in Durlach stationiert.

Mit der Sonderausstellung widmet sich das Pfinzgaumuseum erstmals diesem spannenden Kapitel der Durlacher Militärgeschichte und präsentiert vielfältige historische Schätze aus den eigenen Beständen, aus dem Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt sowie aus der Sammlung Widmann, aus der zahlreiche und besonders kostbare Objekte stammen.

Historische Fotografien und Pläne führen vor Augen, wo sich in Durlach früher Einrichtungen des Train-Bataillons befanden. Eine Vielzahl an Objekten wie Uniformen, Pickelhauben und Säbel lädt Sie dazu ein, die Aufgaben, die Ausrüstung und den Alltag der Soldaten kennenzulernen. Erfahren Sie anhand zahlreicher persönlicher Gegenstände wie Reservistenkrügen oder Fotoporträts, wie sehr die Erfahrung der eigenen Dienstzeit und der Stolz auf das Bataillon in der Erinnerungskultur gepflegt wurden. Verfolgen Sie einzelne Soldatenschicksale während des Ersten Weltkriegs und das nachfolgende Ende Durlachs als Militärstandort.

Der Eintritt in die Sonderausstellung beträgt 2 Euro, ermäßigt 1 Euro. Mehr Informationen zum Besuch des Pfinzgaumuseums gibt es hier.

Vortrag am 24. September

Im Rahmen der Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ lädt das Pfinzgaumuseum am Donnerstag, 24. September, um 18 Uhr zu dem Vortrag „Es blieben in den Kriegen: Wie die deutschen Kriegerdenkmäler Geschichte erzählen“ von Katherine Quinlan-Flatter ein.

Die Kriegerdenkmäler des Ersten Weltkriegs, die zwischen 1919 und 1938 errichtet wurden, erzählen vielfältige Geschichten – von deutschem Zeitgeist, von einer Kapitulation über eine Revolution und eine Diktatur bis hin zu einem erneuten Krieg. Katherine Quinlan-Flatter zeigt die verborgene Symbolik und die versteckten Botschaften auf, die diese Denkmäler vermitteln wollten und die heute oft in Vergessenheit geraten sind. Anhand von ausgewählten Beispielen aus Baden, Württemberg und der Pfalz erläutert die Historikerin und freie Journalistin die Hintergrundgeschichten der Denkmäler und ihrer Bildhauer.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.

Gefallenendenkmal in Münchweiler an der Rodalb 1919, von Wilhelm Schulte
Gefallenendenkmal in Emmendingen, 1922, von Emil Stadelhofer
Gefallenendenkmal in Gutach, 1923, von Curt Liebich

Weitere Ausstellungen im Pfinzgaumuseum

Dauerausstellung Pfinzgaumuseum

Das Pfinzgaumuseum zeigt in der barocken Karlsburg die Geschichte der bis 1938 selbstständigen Stadt Durlach.

Objekt im Fokus im Pfinzgaumuseum

Unter der Rubrik wird in regelmäßiger Folge ein ausgewähltes Exponat aus dem Pfinzgaumuseum vorgestellt.

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