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Geplante Sonderausstellungen

Das Team des Stadtmuseums hat bereits die kommende Ausstellung im Blick und die Vorbereitungen sind in vollem Gange.

ab April 2027

Karlsruhe und die RAF

Als Sitz wichtiger Rechtsinstitutionen war Karlsruhe in den 1970er Jahren ein Zentrum des RAF-Terrors: die Stadt erlebte mehrere Anschläge, darunter 1977 die Ermordung von Generalbundesanwalt Siegfried Buback. Bis in die 1980er Jahre hinein gab es hier Protestaktionen der Sympathisanten und Angehörigen der inhaftierten RAF-Mitglieder. Zudem kamen mehrere Terrorist*innen, darunter führende Mitglieder der RAF, aus Karlsruhe oder lebten hier.

Erstmals widmet sich die Ausstellung der Karlsruher RAF-Geschichte: Warum und wie radikalisierten sich mehrere RAF-Mitglieder ausgerechnet in Karlsruhe? Welche Rolle spielte die Präsenz von Bundesanwaltschaft, Bundesgerichtshof und Bundesverfassungsgericht? Wie erlebte die Stadtbevölkerung die Angriffe auf den demokratischen Rechtsstaat in Karlsruhe und wie ging sie mit der Gewalt in ihrer Mitte um? Welche Spuren hat der Terror im Stadtbild und im kollektiven Gedächtnis hinterlassen? – Und was können wir aus der Auseinandersetzung mit dem RAF-Terror für heute lernen, in einer Zeit, in der die Demokratie durch steigenden Extremismus und schwindendes Vertrauen in demokratische Institutionen und ihre Vertreter*innen wieder unter Druck gerät?

Schweigemarsch für Freiheit und Demokratie gegen Terror und Gewalt in der Kaiserstraße nach dem Attentat der Roten Armee Fraktion (RAF) auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback, seinen Kraftfahrer Wolfgang Göbel und Justizhauptwachtmeister Georg Wurster, April 1977

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